Häufige Fragen
Häufige Fragen und die richtigen Antworten
Sie möchten wissen, wo Sie Sperrmüll anmelden oder Abfälle selbst entsorgen können? Oder haben Fragen zu Ihren Gebühren? Hier finden Sie die häufigst gestellten Fragen und die richtigen Antworten.
Zur besseren Übersicht haben wir Ihnen die Fragen bereits nach Themen sortiert. Sie haben eine Frage, die hier nicht aufgeführt wird? Kein Problem. Unser Kundenservice hilft gerne weiter. Unsere Erreichbarkeit und die für Sie passende Servicerufnummer finden Sie bei unseren Sprechzeiten oder nutzen Sie unser Kontaktformular für Ihr Anliegen. Unsere Abfallberatung wird sich schnellstmöglich bei Ihnen melden.
Fragen zum neuen Abfallwirtschaftskonzept
Wie werden die Abfallgebühren berechnet?
Grundlage für die Abfallgebührenkalkulation ist das Kommunalabgabengesetz (KAG). Grundsätzlich sind für die Ermittlung der Abfallgebühren alle anfallenden Kosten der Abfallwirtschaft zu berücksichtigen. Die größten Positionen sind hierbei die Sammlung und die Entsorgung der Abfälle. Diese Leistungen werden vom Abfallwirtschaftsbetrieb ausgeschrieben und an den Anbieter mit dem wirtschaftlichsten Angebot vergeben. Nachdem die Abfallgebühren von 2020 bis 2022 unverändert blieben, machten die Inflation und die allgemeine Preissteigerung zum Jahr 2023 eine Erhöhung der Abfallgebühren erforderlich. In der Vergangenheit konnten erwirtschaftete Gebührenüberschüsse aus Vorjahren dazu verwendet werden, diese Kostensteigerungen auszugleichen, sodass die Abfallgebühren über einen gewissen Zeitraum stabil bleiben konnten.
Wie hoch sind die Abfallgebühren ab 2026?
Weshalb wird ab 2026 eine Gebühr für Sperrmüll im Holsystem erhoben?
Bisher sind die Kosten für Sperrmüll im Holsystem überwiegend in die Berechnung der Jahresgebühr für Restabfallbehälter eingeflossen. Für die Abfallgebührenkalkulation wurde eine Sperrmüllabholung je Haushalt im Zeitraum von drei Jahren angesetzt. Eine Überprüfung der tatsächlichen Inanspruchnahme der kostenfreien Sperrmüllabholung im Zeitraum 2020 bis 2022 zeigt, dass nahezu die Hälfte der Haushalte in diesem Zeitraum keine Sperrmüllabfuhr in Anspruch genommen hat. Diesem Sachverhalt soll mit der Gebühr für Sperrmüll im Holsystem Rechnung getragen werden, indem die Gebühr verursachungsgerechter zugeordnet werden kann.
Wie hoch ist die Gebühr für Sperrmüll im Holsystem ab 2026?
Sinkt mit der Einführung von Sperrmüll gegen Gebühr die Jahresgebühr?
Der Gebührensatz für Sperrmüll im Holsystem ist nicht kostendeckend gestaltet. Durch eine geringe Gebühr soll sichergestellt werden, dass das Angebot nur in Anspruch genommen wird, wenn tatsächlich Bedarf besteht. Gleichzeitig darf die finanzielle Hürde nicht so hoch sein, dass durch die Einführung der Gebühr die Menge an wilden Müllablagerungen steigt. Aus diesem Grund wird zeitgleich ein gebührenfreies Angebot für Restsperrmüll im Holsystem im Entsorgungszentrum Bruchsal aufgebaut. Altholz, Metalle und Elektroaltgeräte können bereits an den Wertstoffhöfen und Annahmestellen des Landkreises gebührenfrei abgegeben werden. Die in die Jahresgebühr einfließenden Kosten für die Sperrmüllsammlung sinken leicht und die Jahresgebühr wird entlastet. Durch die Anpassung der hinterlegten Degression sowie die Entwicklung anderer Kosten wird sich die Jahresgebühr ab 2026 verändern. Wer keinen Sperrmüll anmeldet spart die zusätzliche Gebühr für Sperrmüll im Holsystem.
Was passiert, wenn Fremde Abfälle zu meinem Sperrmüll dazustellen?
Sollte Sperrmüll unerlaubt von anderen Personen zu bereitgestelltem Sperrmüll hinzugestellt werden, haftet grundsätzlich der Anmelder. Die erlaubte Sperrmüllmenge von künftig 3 Kubikmeter pro Haushalt darf nicht überschritten werden. Falls die maximale Menge überschritten wurde oder Abfälle zur Abholung bereitstehen, die kein Sperrmüll sind, ist der Anmelder für die Entsorgung zuständig. Für größere Sperrmüllmengen können je nach Sperrmüllart zusätzliche Gebühren für die Abholung anfallen. Um dies zu verhindern, empfehlen wir den Sperrmüll so spät wie möglich – allerdings bis spätestens 6 Uhr morgens am Abfuhrtag – bereitzustellen.
Was wird seitens des Abfallwirtschaftsbetriebs unternommen, damit weniger Sperrmüll im Wald landet?
Zeitgleich zur Einführung einer Gebühr für Sperrmüll im Holsystem wird ein gebührenfreies Angebot zur Abgabe von Restsperrmüll am Entsorgungszentrum Bruchsal geschaffen. Ebenso bleiben die bereits bestehenden gebührenfreien Angebote zur Abgabe von Altholz aus dem Innenbereich sowie Metall und Elektroaltgeräten an den Wertstoffhöfen und Annahmestellen des Landkreises bestehen.
Gibt es weitere Möglichkeiten, Sperrmüll kostenlos abzugeben, wenn die Möglichkeit nach Bruchsal zu fahren nicht besteht?
Werden im Jahr 2025 noch gebührenfreie Sperrmülltermine vergeben?
Die Anmeldung von Sperrmüll erfolgt im laufenden Jahr 2025 ohne Änderungen. Bei einer höheren Zahl an Anmeldungen im Jahr 2025 wird die Abfuhr jedoch voraussichtlich erst im Jahr 2026 erfolgen. Bei einer Anmeldung im Jahr 2025 wird die gebührenfrei zustehende Leistung auch im Jahr 2026 gebührenfrei erbracht.
Fällt die Sperrmüllgebühr auch an, wenn der bereitgestellte Sperrmüll illegal entwendet wurde?
Weshalb wurden die Stationen für das Schadstoffmobil reduziert?
Nicht alle bisherigen Standorte erfüllen die Mindestanforderungen für eine mobile Schadstoffsammlung, weshalb eine Reduktion der Standorte unvermeidbar war. Durch die Reduktion der Standorte kann die mobile Schafstoffsammlung effizienter gestaltet und ein besseres Verhältnis zwischen Rüst-/Fahrzeit und Servicezeit geschaffen werden. Mit nur 32 Standorten je Tour kann die Standzeit zum Teil auf mehrere Stunden erhöht werden. Derzeit werden die möglichen Standorte mit den Kommunen abgestimmt. Der Abfallwirtschaftsbetrieb wird die neuen Standorte im neuen Abfuhrkalender veröffentlichen. Wir weisen darauf hin, dass die Sammelstandorte in einer Kommune je nach Tour variieren können. Somit soll sichergestellt werden, dass eine ortsnahe Entsorgung mindestens einmal im Jahr gewährleistet ist. Weiterhin bleiben die monatlichen Samstags-Sammeltermine an den Standorten Bruchsal, Ettlingen und Bretten bestehen.
Wie kann ich Dispersionsfarbe richtig entsorgen?
Warum wird die 60 Liter Tonne abgeschafft?
Warum kostet die 60-Liter-Tonne genau so viel wie die 80-Liter-Tonne?
Warum muss der 60-Liter-Behältertausch aktiv angestoßen werden?
Warum wird der Leerungszyklus für Restabfall in unbestimmter Zeit auf 3-wöchentlich umgestellt?
Derzeit nutzen die meisten Einwohner im Landkreis maximal 17 Restabfallleerungen, dies entspricht der Anzahl an Leerungen bei einem 3-wöchentlichen Leerungszyklus. Mit der Entsorgung von organischen Abfällen über die Biotonne oder das Bringsystem sinkt der Anteil an Organik im Restabfall, sodass weiter sinkende Restabfallmengen und somit geringere Leerungen erwartet werden. Ergänzend werden Anreize zur Nutzung größerer Abfallbehälter und Reduktion der Leerungen geschaffen. Die Verbindung dieser drei Effekte – Änderung des Leerungszyklus, getrennte Sammlung von Bioabfällen, Nutzung größerer Behälter mit weniger Leerungen – ermöglicht eine Optimierung der Tourenplanung und eine effizientere Sammlung, da je Leerungsvorgang mehr Abfall gesammelt werden kann.
Für besondere Interessensgruppen wie Nutzer von Inkontinenzprodukten wird ein ergänzendes Angebot im Bringsystem eingerichtet.
Welche Lösungen gibt es für Nutzer von Babywindeln oder anderen Inkontinenzprodukten?
Für Nutzer von Inkontinenzprodukten wird ein ergänzendes Angebot im Bringsystem eingerichtet. Beim Abfallwirtschaftsbetrieb sowie den Bürgerbüros der Städte und Gemeinden können gebührenpflichtige Restmüllsäcke erworben werden und am Leerungstermin neben dem Restabfallbehälter bereitgestellt oder an einer der Annahmestellen im Landkreis abgeben werden.
Werden sich die Abfuhrtage ändern?
Es ist davon auszugehen, dass die Abfuhrtage in einigen Gebieten von den derzeitigen Tagen abweichen werden. Um sicherzustellen, dass alle Nutzer über die Terminänderungen informiert sind, wird der Abfallwirtschaftsbetrieb rechtzeitig über verschiedene Informationskanäle informieren. Die Termine sind digital in der Abfall App KA, im Abfuhrkalender und auf der Homepage des AWB abrufbar. Außerdem steht weiterhin der Abfuhrkalender in gedruckter Version zur Verfügung. In der Abfall App KA wird die Funktion zur Verfügung stehen, die neuen Abholtage per Push-Benachrichtigung zu erhalten.
Wie kann eine hygienische Bioabfallsammlung im Sommer gewährleistet werden, wenn die Sommerleerung entfällt?
Nutzer der gebührenpflichtigen Biotonne haben die Möglichkeit zusätzlich das gebührenfreie Bringsystem zu nutzen. Auf diesem Weg können Sie ein höheres Aufkommen an Bioabfällen im Sommer zeitnah entsorgen. Beachten Sie zudem die hilfreichen Tipps und Tricks unter https://www.wirfuerbio.de/biomuellwissen/tipps-um-die-biotonne/ für die Sammlung von Bioabfällen im Sommer. Zusätzlich bietet der externe Dienstleister „KURZ Entsorgung GmbH“ die Reinigung der Bioabfallbehälter sowie deren Ausstattung mit Biofilterdeckeln an. Hier kommen Sie direkt zum Filterdeckel.
Bitte beachten Sie, dass das Filtermaterial alle zwei Jahre ausgetauscht werden muss, nur so kann der Filterdeckel seine volle Wirkung entfalten.
Darf man weiterhin die abbaubaren BAW-Beutel nutzen?
Ab wann gibt es die Entsorgungszentren im Landkreis?
Fragen zum Behältertausch der 60-Liter Tonnen
Muss der Behälter beim Tausch leer sein?
Muss ich zum Tauschzeitpunkt anwesend sein?
Muss der Behälter zur Abholung auf den ganzen Zeitraum über bereitgestellt werden?
Wann kann ich den neuen Behälter zurück auf mein Grundstück stellen?
Was passiert, wenn ich vergessen habe, den Behälter bereitzustellen?
Fragen zu den Abfallbehältern (Anzahl, Größe, Neue, usw.)
Wieso gibt es keine 60-Liter-Restabfallbehälter mehr?
Seit dem 01. Januar 2026 wird der 60-Liter-Restabfallbehälter schrittweise aus dem Angebot genommen. Diese Maßnahme ist notwendig, um das Behälterangebot zu vereinheitlichen, die Tourenplanung zu optimieren und sicherzustellen, dass Abfall nicht in unzulässiger Weise entsorgt wird. Die nächstgrößere Tonne mit 80 Litern wird künftig die kleinste standardmäßig angebotene Restabfallbehältergröße sein.
Ich möchte meinen 60-Liter-Restabfallbehälter gegen den nächstgrößeren Behälter tauschen. Was muss ich beachten?
Sollten Sie noch im Besitz eines 60-Liter-Restabfallbehälters sein und möchten diesen gegen eine andere Größe tauschen, können Sie diese Änderung über unseren Online-Service vornehmen. Alternativ steht Ihnen das Formular „Änderung des Behälterbestandes“ zur Verfügung oder Sie können die Änderung in Ihrer Gemeinde- oder Stadtverwaltung sowie direkt beim Abfallwirtschaftsbetrieb vornehmen. Eine Gebühr wird hierfür nicht fällig. Bitte beachten Sie, dass der Behälter beim Tausch leer sein muss und Sie nach dem Leerungstermin, welcher sich direkt vor dem genannten Tauschzeitraum befindet, nichts mehr in die Tonne werfen. Der Behälter muss am ersten Tag des genannten Zeitraums spätestens ab 06:00 Uhr bereitgestellt werden und dort bis zum Tausch verbleiben – eine persönliche Anwesenheit durch Sie ist nicht notwendig. Sollten Sie vergessen, den Behälter bereitzustellen, wird der Tausch erst im Laufe des Jahres 2026 erfolgen.
Was passiert, wenn ich noch einen 60-Liter-Restabfallbehälter habe?
Nutzerinnen und Nutzer eines 60-Liter-Behälters können diesen erstmal freiwillig weiterverwenden. Unabhängig davon, ob ein Behältertausch auf den nächstgrößeren Behälter erfolgt oder nicht, werden die Jahres- und Leerungsgebühren der 80-Liter-Größe berechnet. Alle Nutzerinnen und Nutzer eines 60-Liter-Behälters werden oder wurden von uns angeschrieben und darüber informiert mit der Wahlmöglichkeit einen Behältertausch kostenfrei durchzuführen.
In was für einem Turnus wird Restabfall abgeholt?
2-Rad-Restabfallbehälter werden derzeit in einem zweiwöchentlichen Turnus geleert. Mittelfristig soll hier eine Umstellung auf einen dreiwöchentlichen Turnus erfolgen. Dies spiegelt vor allem das Bereitstellungsverhalten der Bevölkerung wider, verbessert gleichzeitig die Effizienz der Abfuhr und verringert der ökologische Fußabdruck. 4-Rad-Restabfallbehälter werden je nach Wunsch wöchentlich oder zweiwöchentlich geleert. Hier bleibt der Leerungsintervall unverändert. Für Nutzerinnen und Nutzer von Inkontinenzprodukten oder Babywindeln wird ab Anpassung des Abfuhrturnus ein ergänzendes Angebot im Bringsystem eingerichtet. Es ist davon auszugehen, dass die Abfuhrtage in einigen Gebieten von den derzeitigen Tagen abweichen werden. Um sicherzustellen, dass die Nutzerinnen und Nutzer über die Terminänderungen informiert sind, wird der Abfallwirtschaftsbetrieb entsprechend informieren.
Wie bestelle ich einen zusätzlichen Abfallbehälter oder tausche meinen bisherigen in einen größeren oder kleineren Behälter?
Änderungen am Behälterbestand können nur durch Eigentümerinnen und Eigentümer bzw. durch die Hausverwaltung vorgenommen werden. Diese können nicht telefonisch bei uns aufgegeben werden. Die bequemste Art einen weiteren Behälter zu bestellen oder zu ändern ist über unseren Onlineservice im Internet.
Die Neubestellung sowie die Änderung eines Behälters ist zusätzlich aber auch über Ihre örtliche Gemeinde- oder Stadtverwaltung, als auch über den Abfallwirtschaftsbetrieb möglich. Die Bestellung wird über das Formular "Änderung des Behälterbestandes für Privatkunden" aufgegeben. Das entsprechende Formular können Sie nachstehend aufrufen und ausdrucken.
Wir bitten Sie das ausgefüllte und von Ihnen unterschriebene Formular entweder per Post, per Fax oder per E-Mail an uns zu senden.
Für den Behältertausch wird eine Gebühr fällig. Diese wird nicht erhoben, wenn der Behälter beschädigt ist oder Sie noch im Besitz eines 60-Liter-Restabfallbehälters sind. Bitte kontaktieren Sie in diesem Fall unsere kostenfreie Servicenummer für Reklamationen unter 0800 2 160 150.
Wie bestelle ich einen Container (z.B. bei einer Wohnungsauflösung)?
Für die flexible Entsorgung von größeren Mengen an Restabfällen können Sie gegen Gebühr beim Abfallwirtschaftsbetrieb einen Abfallcontainer über das Formular "Containerbestellung" anfordern. Das Formular ist für Gewerbekundinnen und -kunden ausgelegt, kann aber auch von Privatkundinnen und -kunden genutzt werden. Es steht eine breite Palette an unterschiedlichen Behälterarten und –größen für jeden Bedarf zur Verfügung. Die bestellten Container werden am Wunschtermin (werktags) auf das Grundstück gestellt, nach Befüllung wieder abgeholt und der Abfall ordnungsgemäß entsorgt.
Wie groß ist mein Abfallgefäß?
Restabfallgefäße stehen in den Größen 80 Liter, 120 Liter, 240 Liter und für Großwohnanlagen 1.100 Liter zur Auswahl. Wertstofftonnen stehen in den Größen 80 Liter, 120 Liter, 240 Liter und für Großwohnanlagen 1.100 Liter zur Auswahl, Biotonnen in den Größen 80 Liter, 120 Liter, 240 Liter und für Großwohnanlagen 660 Liter.
In der Regel finden Sie diese Information auch auf Ihrem aktuellen Gebührenbescheid, der Ihnen vom Abfallwirtschaftsbetrieb zugeht.
Wo finde ich die Behälternummer meines Abfallgefäßes?
Auf einem Aufkleber an der Seite des Restabfallgefäßes ist unterhalb des Strichcodes die Behälternummer zu finden. An dieser Nummer, die auch auf dem Gebührenbescheid steht, kann jeder Nutzer sein eigenes Müllgefäß selbst erkennen. Wertstofftonnen sind nicht immer mit einer Behälternummer ausgestattet. Wenn Sie weitere Fragen zu Ihren Abfallgefäßen oder zur Abfallentsorgung haben, wenden Sie sich bitte an unsere Mitarbeiter unter der kostenfreien Servicenummer 0800 2 9820 20. Bitte beachten Sie unsere Servicezeiten von Montag bis Freitag von 08:00 bis 17:00 Uhr.
Wo melde ich, dass mein Abfallgefäß defekt ist?
Was mache ich, wenn das Volumen meines Abfallgefäßes nicht ausreicht?
Sie haben mehr Abfall als in Ihr Abfallgefäß passt? Gegen Gebühr können weitere Restabfallgefäße bestellt werden. Weitere Wertstofftonnen sind sogar kostenlos. Sollten Sie nur einmalig mehr Abfall haben, so können Sie gegen Gebühr einen 80 Liter Restabfallsack erwerben und ihn beim nächsten Leerungstermin bereitstellen. Viele Ihrer Wertstoffe können Sie auch auf dem Wertstoffhof kostenlos abgeben.
Wo melde ich, dass mein Behälterschloss repariert werden muss?
Fragen zu den Abfallgebühren
Welche relevanten Änderungen gibt es für die Abfallgebühren 2026?
Die Gebührenstruktur aus Jahres- und Leerungsgebühr bei Restabfall sowie einer separaten Gebühr für die Biotonne bleibt weiterhin bestehen. Bei der Ausgestaltung der Gebühr soll jedoch darauf hingewirkt werden, die Nutzung größerer Behälter mit geringerer Leerungszahl zu fördern. Dies kann die Effizienz der Abfuhr erhöhen und somit positiv auf die Qualität der Abfuhr und auf die Höhe der Kosten wirken. Zudem wird die Nutzung von Sperrmüll im Holsystem ab 2026 verursachungsgerechter gestaltet. Hierfür gibt es eine nicht-kostendeckende Gebühr für den Abruf von Sperrmüll.
Wie werden die Abfallgebühren berechnet?
Grundlage für die Abfallgebührenkalkulation ist das Kommunalabgabengesetz (KAG). Grundsätzlich sind für die Ermittlung der Gebühren alle anfallenden Kosten der Abfallwirtschaft zu berücksichtigen. Die größten Positionen sind hierbei die Sammlung und die Entsorgung der Abfälle. Diese Leistungen werden vom Abfallwirtschaftsbetrieb ausgeschrieben und an den Anbieter mit dem wirtschaftlichsten Angebot vergeben. Nachdem die Abfallgebühren von 2020 bis 2022 unverändert blieben, machten die Inflation und die allgemeine Preissteigerung zum Jahr 2023 eine Erhöhung der Abfallgebühren erforderlich. In der Vergangenheit konnten erwirtschaftete Gebührenüberschüsse aus Vorjahren dazu verwendet werden, diese Kostensteigerungen auszugleichen, sodass die Abfallgebühren über einen gewissen Zeitraum stabil bleiben konnten.
Die Gebühren auf meinem Bescheid sind nicht nachvollziehbar. Was kann ich machen?
Für die Abfallentsorgung erhalten Sie jährlich einen Abfallgebührenbescheid, auf dem die zu zahlende Gebühr und die Zahlungstermine ausgewiesen sind.
Um den Abfallgebührenbescheid besser nachvollziehen zu können, liegt dem Bescheid ein „Hinweisblatt zum Abfallgebührenbescheid (256 KB)“ bei. Auf dem Hinweisblatt wird anhand eines Mustergebührenbescheides jede Position erklärt.
Sollten Sie darüber hinaus Fragen zu Ihrem Gebührenbescheid haben, setzen Sie sich bitte mit unserem Kundenservice unter der kostenfreien Servicenummer 0800 2 9820 20 in Verbindung.
Bitte beachten Sie, dass die Gebühr pünktlich zum Fälligkeitstermin bezahlt werden muss, sonst entstehen Ihnen eventuell Zusatzkosten. Sofern sich im Laufe der Prüfung herausstellt, dass Ihr Gebührenbescheid fehlerhaft war und Ihnen zu viel Abfallgebühren berechnet wurden, wird Ihnen der zu viel bezahlte Betrag nachträglich zurückerstattet.
Kann ich die Abfallgebühr auch auf einmal, also im Gesamten, bezahlen?
Kann ich die Abfallgebühr auch in Raten zahlen?
Woran sehe ich, ob ich ein SEPA-Mandat erteilt habe oder die Gebühr überweisen muss?
Ob ein SEPA-Mandat vorliegt oder Sie Ihre Abfallgebühr überweisen müssen, können Sie dem zweiten Blatt Ihres Abfallgebührenbescheides entnehmen:
Liegt uns ein SEPA-Mandat vor, wird dort in verschlüsselter Form die Bankverbindung des Kontos abgedruckt, von dem die Abfallgebühr abgebucht wird. Haben Sie kein SEPA-Mandat hinterlegt, dann finden Sie dort die Aufforderung zur Überweisung und ein sogenannter QR-Code, der mit abgedruckt ist.
Wie erteilt man ein SEPA-Mandat?
Wenn Sie uns ein SEPA-Mandat erteilen, vereinfachen Sie den laufenden Zahlungsverkehr und vermeiden lästige Mahnungen und eventuelle Säumniszuschläge. Ein SEPA-Mandat kann nur durch Haus- oder Wohnungseigentümer bzw. dessen Verwalter erteilt werden.
Sie können das entsprechende Formular hier aufrufen und ausdrucken:
SEPA-Mandat (97 KB)
Bitte schicken, faxen oder mailen Sie das ausgefüllte und von Ihnen unterschriebene Formular zurück. Sie haben selbstverständlich jederzeit die Möglichkeit, ein einmal erteiltes SEPA-Mandat ohne Begründung zurückzunehmen.
Wann wird die Abfallgebühr abgebucht bzw. bis wann muss die Gebühr überwiesen werden?
Die Fälligkeit der Abfallgebühr können Sie dem Abfallgebührenbescheid auf der ersten Seite unten entnehmen. Dort stehen zwei Fälligkeitstermine zu welchen die Abfallgebühr jeweils anteilig abgebucht wird bzw. überwiesen werden muss. Schauen Sie sich zur weiteren Erklärung auch das „Hinweisblatt zum Abfallgebührenbescheid (256 KB)“ an.
Was muss ich tun, wenn ich eine Mahnung zum Abfallgebührenbescheid erhalten habe?
Prüfen Sie bitte, ob Sie die Gebühr rechtzeitig zum Fälligkeitstermin auf das angegebene Konto, unter Angabe des richtigen Verwendungszwecks überweisen haben.Sollten Sie uns ein SEPA-Mandat erteilt haben prüfen Sie bitte, ob Ihr Konto zum angegebenen Zeitpunkt gedeckt war, sodass der Betrag auch abgebucht werden konnte. Ist keine Abbuchung erfolgt prüfen Sie bitte zusätzlich, ob die richtige IBAN hinterlegt ist (diese ist nur verschlüsselt auf dem Bescheid abgedruckt).Sofern Ihnen eine Mahnung fälschlicherweise zuging, wenden Sie sich an die Kreiskasse des Landratsamtes Karlsruhe. Die Kontaktdaten finden Sie auf der Mahnung.
Warum muss ich mehr als im Vorjahr zahlen?
Prüfen Sie bitte folgende Punkte:
Haben Sie einen weiteren oder größeren Restabfallbehälter bestellt?Hatten Sie im Vorjahr mehr Leerungen als im Jahr davor?Ist bei Ihnen die Zusatzgebühr für Wertstoff-Mehrvolumen neu hinzugekommen?Haben Sie die Biotonne gebührenpflichtig hinzugebucht?Fällt aufgrund einer Änderung des Behälterbestands eine Tauschgebühr an?
Sollten Sie den Mehrbetrag zum Vorjahr weiterhin nicht nachvollziehen können, wenden Sie sich an unsere kostenfreie Servicenummer unter 0800 2 9820 20.
Wo finde ich die Angabe über die Anzahl der Leerungen auf dem Abfallgebührenbescheid?
Sie können die Anzahl der Leerungen des Vorjahres auf dem zweiten Blatt Ihres Abfallgebührenbescheides nachlesen. Schauen Sie sich zur weiteren Erklärung auch das „Hinweisblatt zum Abfallgebührenbescheid (256 KB)“ an.
Warum werden für das folgende Jahr eine bestimmte Anzahl von Leerungen angesetzt?
Für die Festsetzung der Vorauszahlungen für das folgende Jahr wird die Anzahl der Leerungen angesetzt, die im Vorjahr auf den betreffenden Restabfallbehältern tatsächlich vorgenommen wurden.
Haben Sie Ihren Behälterbestand (Anzahl/Größe) verändert, werden je neuem Behälter und angefangenem Monat je eine Leerung für das restliche Kalenderjahr zugrunde gelegt. Unabhängig von der tatsächlichen Leerungsanzahl wird beim Restabfall je Quartal eine Pflichtleerung berechnet.
Ein Beispiel für die Festsetzung der Leerungen können Sie dem „Hinweisblatt zum Abfallgebührenbescheid“ entnehmen.
Ich hatte nur 3 Leerungen meines Restabfalls, warum werden mir 4 Leerungen berechnet?
Wo finde ich die Angabe über die Anzahl der Leerungen auf dem Abfallgebührenbescheid?
Sie können die Anzahl der Leerungen des Vorjahres auf dem zweiten Blatt Ihres Abfallgebührenbescheides nachlesen. Schauen Sie sich zur weiteren Erklärung auch das „Hinweisblatt zum Abfallgebührenbescheid (256 KB)“ an.
Warum werden mir bei der Vorauszahlung so viele Leerungen für den Restabfall berechnet, wenn ich doch jetzt Bioabfall trenne?
Für die Festsetzung der Vorauszahlungen für das kommende Jahr wird die Anzahl der Leerungen angesetzt, die im Vorjahr für die betreffenden Restabfallbehälter tatsächlich vorgenommen wurden.
Durch eine konsequent getrennte Sammlung der Bioabfälle können Sie voraussichtlich die Restmüllmenge und damit das Volumen der Restabfallbehälter oder die Zahl der nötigen Leerungen reduzieren. Technisch ist es allerdings nicht möglich, eine Verhaltensprognose in der Vorauszahlung zu berücksichtigen. Grundlage für die Vorauszahlung ist stets die vorhandene Datenlage.
Wenn Sie im kommenden Jahr weniger Leerungen in Anspruch nehmen, als in der Vorauszahlung festgesetzt, wird Ihnen diese Gebühr im Folgejahr gutgeschrieben und für die folgende Vorauszahlung berücksichtigt.
Warum muss ich für die Wertstofftonne eine Gebühr bezahlen? Die war doch bislang immer gebührenfrei.
Die Wertstofftonne ist bis zum Vierfachen des Volumens der auf dem Grundstück vorhandenen Restmüllbehälter gebührenfrei. Für jede 10 Liter Volumen, die über das Vierfache des Volumens der auf dem Grundstück vorhandenen Restmüllbehälter hinausgeht, beträgt die Zusatzgebühr 2,52 Euro pro Jahr. Diese Zusatzgebühr wurde im Jahr 2020 eingeführt.
Wer Abfälle vermeidet, Wertstoffe konsequent getrennt sammelt und bspw. große Kartonagen gebührenfrei am Wertstoff abgibt, kommt in der Regel mit dem Vierfachen Volumen der Restabfallbehälter aus.
Fragen zu Sperrmüll
Welche Sperrmüllkategorien gibt es?
Wie kann ich meinen Sperrmüll anmelden?
Abholtermine für Sperrmüll sind ausschließlich online buchbar. Es werden keine Zugangsdaten für den Onlineservice dafür benötigt, die Buchung kann ohne Anmeldung erfolgen.
Wieso muss ich seit 2026 für die Sperrmüllsammlung bezahlen, obwohl eine Anmeldung pro Jahr immer kostenlos war?
Wie viel kostet eine Sperrmüllabholung?
Für eine Abrufabfuhr des Sperrmülls fällt für Privatkundinnen und -kunden eine Pauschalgebühr von 15,00 Euro an, unabhängig davon, ob eine, zwei oder alle drei Fraktionen (Restsperrmüll, Altholz und Metalle/Elektrogeräte) zur Abfuhr angemeldet werden.
Für zeitkritische Abholungen kann eine Serviceabfuhr (Termin innerhalb zwei Wochen) gebucht werden. Die Gebühr wird für die Serviceabfuhr je angemeldeter Fraktion erhoben: Restsperrmüll: 48,35 € / Abholung. Altholz (Kategorie A I bis A III): 34,01 € / Abholung. Metalle / Elektro-Altgeräte (Großgeräte): 19,84 € / Abholung. Die Gebühr muss bei der Sperrmüllanmeldung per Kreditkarte oder Paypal bezahlt werden.
Kann ich Sperrmüll dann nicht mehr gebührenfrei entsorgen?
Restsperrmüllabfälle können künftig gebührenfrei – zunächst nur in Bruchsal im neuen Entsorgungszentrum (ehemals Deponie) und nur mit vorheriger Terminvereinbarung – abgegeben werden.
Die Sperrmüllfraktionen Altholz und Metalle können bereits jetzt kostenfrei an jedem Wertstoffhof abgegeben werden.
Elektrogroßgeräte können Sie an einigen überregionalen Annahmestellen abgeben.
Wieso werden nicht mehr Sperrmülltermine angeboten?
Die Inanspruchnahme der Termine ist sowohl räumlich als auch terminlich sehr verschieden. Für eine beständige Leistungserbringung ist eine ausgewogene Kapazitätsauslastung über das Jahr notwendig. Hohe Kapazitäten für Nachfragespitzen zur Verfügung zu stellen ist sehr kostenintensiv. Mit Blick auf die Jahresgebühr, über welche die Sperrmüllsammlung finanziert wird, versucht der Abfallwirtschaftsbetrieb, die Kosten so gering wie möglich zu halten.
Wie erfolgt die Vergabe von Sperrmüllterminen?
Die Landkreiskommunen sind für Sperrmüll in Tourengebiete mit verschiedenen Terminen unterteilt. Dies kann dazu führen, dass einzelne Termine schnell ausgebucht sind, obwohl in einem anderen Tourengebiet der gleichen Stadt oder Gemeinde noch Termine frei sind. Eine „Überbuchung“ der Termine vermeidet der Abfallwirtschaftsbetrieb, da das beauftragte Entsorgungs-Unternehmen noch in der Lage sein muss, alle Aufträge (wenn kein Personalmangel herrscht) abzuarbeiten.
Warum ist eine Terminvergabe für die Sperrmüllabholung überhaupt notwendig?
Was kann ich tun, wenn ich nicht auf die Sperrmüllabholung warten möchte?
Restsperrmüll kann gebührenfrei, ausschließlich mit Termin, am Entsorgungszentrum Bruchsal abgegeben werden. Altholz aus dem Innenbereich, Metalle, Elektrokleingeräte und weitere Wertstoffe können auf jedem der zahlreichen Wertstoffhöfe jederzeit gebührenfrei abgegeben werden. Für Elektrogroßgeräte stehen Annahmestellen in Bruchsal, Karlsbad sowie Bretten zur Verfügung.
Restsperrmüll kann an einer der Annahmestellen für Selbstanlieferungen in Bruchsal, Bretten, Ettlingen und Waghäusel gebührenpflichtig entsorgt werden.
Die genauen Standorte wie auch die Öffnungszeiten sind hier zu finden.
Warum gibt es zum Ende des Jahres meist keine Sperrmülltermine mehr?
Die Sperrmülltermine zum Jahresende sind in der Landkreisbevölkerung seit Jahren sehr beliebt. Hinzu kommt, dass wegen der Weihnachtsfeiertage insgesamt weniger Termine zur Verfügung stehen. Eine „Überbuchung“ der Termine vermeidet der Abfallwirtschaftsbetrieb, um sicherzustellen, dass über die Feiertage keine offenen Aufträge bestehen und dadurch Sperrmüll an den Straßen liegen bleibt. Stattdessen verweist der Kundenservice auf die Termine zu Beginn des nächsten Jahres.
Wie weit im Voraus muss ich mich melden, um einen Sperrmülltermin zu bekommen?
Das ist davon abhängig, wie viele Personen sich für den jeweiligen Termin melden. In der Regel genügen ein bis zwei Monate im Voraus. Termine Ende des Jahres sollten allerdings deutlich früher vereinbart werden. Am besten jedoch ist es, wenn der Termin direkt angemeldet wird, sobald bekannt ist, dass Sperrmüll anfällt.
Kopie
Was mache ich, wenn mein Sperrmüll nicht abgeholt wurde?
Sperrmüll wird auf Abruf abgeholt. Dies bedeutet, dass Sie vorher online einen Abholtermin vereinbaren müssen. Stellen Sie bitte ohne Termin keinen Sperrmüll bereit, weil er sonst nicht abgeholt wird. Dies gilt auch, wenn Andere in Ihrer Straße Sperrmüll angemeldet und bereitgestellt haben. Sollten Sie einen Termin vereinbart haben und der Sperrmüll wurde trotzdem nicht abgeholt, so prüfen Sie bitte, ob er rechtzeitig bereitgestellt wurde. Er muss am Abfuhrtag spätestens um 6:00 Uhr bereitgestellt werden, damit er auch abgeholt werden kann. Die Abfuhr kann sich über drei Tage erstrecken, weil verschiedene Sperrmüllarten getrennt abgeholt werden. Wurde Ihr angemeldeter Sperrmüll deshalb noch nicht oder nur teilweise abgeholt, so lassen Sie ihn bis zum nächsten oder übernächsten Tag stehen. In allen anderen Fällen informieren Sie uns bitte unter der kostenfreien Servicenummer 0800 2 160 150.
Dürfen Kleinteile in Kartonagen oder Säcken bereitgestellt werden?
Kleinteile dürfen weder in Kartonagen noch in Säcken bereitgestellt werden, da es sich hierbei nicht um sperrigen Abfall handelt. Kleine Abfälle können je nach Art über die Wertstoff- bzw. Restabfalltonne entsorgt werden. Sollten die Mülltonnen bereits voll sein, kann ein gebührenpflichtiger Abfallsack gekauft und bei der nächsten Leerung der Restabfalltonne bereitgestellt werden.
Wie viel Sperrmüll pro Abholung darf bereitgestellt werden?
Wo soll der Sperrmüll bereitgestellt werden, wenn kein Gehweg vorhanden bzw. dieser zu schmal ist?
Was ist, wenn ich meinen Sperrmüll wegen Platzmangel beim Nachbarn bereitstellen muss?
Darf ich als Mieter auch Sperrmüll anmelden?
Fragen zur Abfallabfuhr
Wer ist im Landkreis Karlsruhe für die Abfuhr der Abfälle zuständig?
Der Abfallwirtschaftsbetrieb erfüllt als Eigenbetrieb des Landkreises Karlsruhe dessen gesetzliche Aufgaben als Träger der öffentlichen Abfallentsorgung. In diesem Rahmen schafft der Abfallwirtschaftsbetrieb die Voraussetzungen für eine geordnete Abfallbeseitigung sowie Verwertung. Der Abfallwirtschaftsbetrieb stellt jedoch kein eigenes Personal für die Abfuhr, sondern beauftragt Dienstleister.
Wieso beauftragt der Abfallwirtschaftsbetrieb einen externen Dienstleister mit der Abfuhr?
Wie erfolgt die Auswahl/Beauftragung des externen Dienstleisters für die Abfuhr?
Die Auswahl der jeweiligen Dienstleister erfolgt im Rahmen des Vergaberechts. Zunächst wird die Dienstleistung definiert und im Anschluss aufgrund der Größe des Auftragswertes europaweit ausgeschrieben. Den Zuschlag erhält das Unternehmen, welches die erforderlichen Leistungen am kostengünstigsten anbieten kann. Ja nach Leistung können auch weitere Faktoren in die Angebotsbewertung einbezogen werden, wobei der Preis des Angebots stets am höchsten gewichtet wird.
Wieso kommt es häufig zu Verzögerungen in der Abfuhr?
Die Verzögerungen der Abfallabfuhr wird insbesondere durch den Personalmangel beim zuständigen Abfuhrunternehmen verursacht. In den meisten Fällen ist ein hoher Krankenstand dafür verantwortlich. Auch die Urlaubszeit spielt immer wieder eine Rolle bei der Besetzung der Abfuhrfahrzeuge. Zusätzlich kann es vorkommen, dass aufgrund von Fahrzeugdefekten eine Abfuhr nicht möglich ist.
Warum wurde meine Tonne nicht geleert oder der Sperrmüll nicht abgeholt?
Bei extremer Witterung oder bei technischen Fahrzeugdefekten kann es in Einzelfällen vorkommen, dass die Müllabfuhr an dem im Abfuhrkalender ausgewiesenen Tag nicht möglich ist oder der Sperrmüll am zugesagten Termin nicht abgeholt wurde.
Restsperrmüll, Altholz sowie Metall und Elektrogroßgeräte werden getrennt voneinander mit verschiedenen Fahrzeugen abgefahren. Dies kann sich über drei Tage strecken. Erst, wenn die Abholung nach drei Werktagen noch nicht komplett erfolgt ist, bitten wir um Reklamation.
Restabfall und Wertstoff kann bis um 16:00 Uhr abgeholt werden. Wurden in Ihrer Straße alle Tonnen nicht geleert, warten Sie bitte bis 16:00, ob die Abfuhr noch erfolgt, und reklamieren Sie erst danach. Wurde allerdings nur Ihre Tonne nicht geleert, reklamieren Sie bitte direkt, auch vor 16:00 Uhr.
Bitte geben Sie die Reklamation über unser Kontaktformular auf oder informieren Sie uns unter der kostenfreien Servicenummer 0800 2 160 150. Die Abfuhr bzw. die Abholung wird so schnell als möglich nachgeholt.
Warum treten dieselben Probleme beim Abfuhrunternehmen immer wieder auf und werden nicht angegangen?
Es herrscht in der ganzen Branche und darüber hinaus ein absoluter Mangel an Lkw-Fahrern. Dies tritt vor allem aus dem Grund auf, dass nicht mehr viele Personen einen LKW-Führerschein besitzen, der hier von Vorteil ist.
Der Entsorger hat bereits deshalb mit einem generellen Personalmangel zu kämpfen. Er arbeitet deshalb mit Nachdruck daran, eine Entsorgungssicherheit herzustellen. Aktuell ist es allerdings schwierig, geeignetes Personal zu finden. Zusätzliche Personalausfälle erschweren die Situation und es kommt schnell zu einem Verzug.
Wie reagiert der Abfallwirtschaftsbetrieb auf die Abfuhrprobleme im Bereich Sperrmüll?
Der Abfallwirtschaftsbetrieb ist in stetigem Austausch mit dem Entsorgungsdienstleister und sorgt dafür, dass der Dienstleister andere Unternehmen zur Unterstützung beauftragt. Kommt der Dienstleister seiner vertraglichen Verpflichtung nicht nach, kann der Abfallwirtschaftsbetrieb einen Dritten mit der Leistung beauftragen. Ebenso können in einzelnen Fällen Vertragsstrafen geltend gemacht bzw. der Dienstleister abgemahnt werden.
Wieso kann das Dienstleistungsverhältnis nicht kurzfristig aufgekündigt werden?
Der Abfallwirtschaftsbetrieb ist an vertragliche Fristen gebunden. Zudem muss sichergestellt sein, dass ein anderer Dienstleister die Aufgabe der Sammlung kurzfristig übernehmen kann. Im Anschluss ist eine neue Ausschreibung notwendig, ob dabei der aktuelle Dienstleister ausgeschlossen werden kann ist von weiteren Faktoren abhängig. Es kann also dazu kommen, dass er erneut den Zuschlag bekommt (s. Punkt 3).
Warum bietet der Abfallwirtschaftsbetrieb keine Hilfestellung für das Abfuhrunternehmen?
Gibt es keine anderen Abfuhrunternehmen im Landkreis Karlsruhe, die aushelfen könnten?
Warum wird der Vertrag bei Schlechtleistung nicht gekündigt?
Fragen zu den Onlineservices
Ich war bisher Mieterin oder Mieter, jetzt bin ich Eigentümerin oder Eigentümer. Kann ich meine alten Onlineservice-Zugangsdaten weiterhin nutzen?
Der Download der ical-Datei, Sperrmüllanmeldung oder ein anderer Onlineservice funktioniert nicht. Ich erhalte die Meldung „Forbidden“ / "Forbidden You don't have permission to access this ressource"
Das Problem ist, dass fast immer die IP auf einer Blacklist steht, wenn dieses Problem auftritt (v.a. wenn Ihr Anbieter Carrier-Grade-NAT nutzt, denn da teilen sich mehrere Nutzer eine IP-Adresse).
Zahlreiche Anti-Spam und Anti-Hacker-Tools nutzen Blacklists, um potenzielle Gefährdungen von Servern oder Usern abzuhalten. Sobald dabei die IP- Adresse auf der Blacklist auftaucht, wird dem Nutzer der Zugang zur Seite versperrt.
Diese Problematik ist üblicherweise folgendermaßen lösbar: Sie sollten zunächst den Cache löschen und es nochmals im gewohnten Browser probieren
Hilft nicht? Probieren Sie es über einen anderen Browser
Vielleicht hilft auch das: Starten Sie Ihren Router neu - dann erhalten Sie eine neue IP-Adresse - und probieren Sie es dann nochmals.
GGf müssen Sie aber die öffentliche IP Ihres Routers aktiv neu anfordern. Nutzen Sie einen anderen Internetanschluss
Zuletzt können Sie den Zugriff statt über W-LAN mobil versuchen - oft klappt es dann so
Eine andere Möglichkeit wäre, eine FESTE öffentliche IP-Adresse beim Provider zu kaufen, mit der dann das Risiko, auf einer Blacklist zu landen,
sehr gering ist
Sie erhalten alle paar Wochen automatisch eine neue IP-Adresse von Ihrem Provider. Kann also sein, dass beim nächsten Versuch alles klappt.
Kann aber im Einzelfall auch sein, dass die Ihnen dann neu zugewiesene IP-Adresse bereits blacklisted ist, also auch schon gesperrt ist.
Deshalb kann es sein, dass die Onlineservcices mal funktionieren und beim nächsten Mal, Wochen später, auf einmal nicht mehr.
Oder eben umgekehrt.
Ich erhalte die Meldung "Für den Eigentümer gibt es kein zum gewählten Vorgang passendes Objekt (Lageadresse)"
Für Ihr Objekt / Ihre Adresse ist ein sogenannter Zustellvertreter bestimmt, die Eigentümer haben deshalb eingeschränkte Befugnisse. Ein Zustellvertreter kann z.B. eine Hausverwaltung sein. Nur dieser Zustellvertreter kann z.B. Behälteränderungen im Onlineservice vornehmen oder Gebührenbescheide einsehen.
Als Eigentümer können Sie in diesem Fall mit Ihren eigenen Zugangsdaten lediglich Sperrmüll anmelden.
Meine Zugangsdaten von der App funktionieren im Onlineservice nicht
Wie funktioniert der iCal/das iCal-Abo?
Wie funktionert das Importieren und Verwalten der iCal-Datei oder des -Abos?
Einzeltermine vs. extra Kalender
Wenn Sie die Option haben, die Termine als eigenen Kalender zu importieren (z.B. bei Outlook), dann bietet dies den Vorteil, dass Sie alle Termine gesammelt (in Form dieses Kalenders) wieder löschen könnten.
Beim Import von Einzelterminen in Ihren privaten Kalender müssen Sie jeden Termin einzeln löschen.
Sie sollten, falls möglich, immer einen eigenen Kalender anlegen.
Terminerinnerungen einstellen
Terminerinnerungen einstellen
Bitte wählen Sie vor dem Download der iCal Datei oder dem Kopieren der URL für das Abo die gewünschten Alarmoptionen (Erinnerungen) aus. Es ist standardmäßig bereits die Einstellung "am Vortag" voreingestellt.
Haben Sie die falschen Erinnerungen eingestellt: Kalender oder Termine wieder löschen und neu - mit den gewünschten Erinnerungen - nochmals neu downladen.
Terminerinnerungen funktionieren nicht
Fragen zur Altglassammlung
Wer ist im Landkreis Karlsruhe für die Abfuhr von Altglas zuständig?
Was sind die Gründe dafür, dass die Einsammlung von Altglas im Landkreis Karlsruhe nicht reibungslos funktioniert?
Was mache ich, wenn die Glascontainer überfüllt sind?
Sie wollen Ihr Altglas entsorgen und die Container sind voll?
Altglas wird nicht vom Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises, sondern privatwirtschaftlich im Auftrag der Dualen Systeme eingesammelt.
Wir bitten Sie, Ihr Altglas keinesfalls neben oder auf den vollen Containern abzustellen, sondern andere Container zu nutzen oder das Glas Zuhause zu sammeln, bis der Container geleert wurde. Reklamationen sind unter der gebührenfreien Servicenummer 0800 188 99 66 bei der Firma PreZero Service Süd GmbH möglich.
Die Standorte finden Sie hier oder durch einen Anruf bei Ihrer Stadt/Gemeinde.
Wie reagiert der Abfallwirtschafsbetrieb auf die Abfuhrprobleme im Bereich Altglas?
Der Abfallwirtschaftsbetrieb wird regelmäßig von den Städten und Gemeinden über Probleme bei der Abfuhr in Kenntnis gesetzt. Er hat allerdings keine direkten Einwirkungsmöglichkeiten. Der Abfallwirtschaftsbetrieb ist – aufgrund der ebenfalls durch die PreZero Service Süd GmbH durchgeführte Hausmüll- und Wertstoffsammlung – jedoch in ständigem Austausch mit dem Entsorgungsunternehmen und hält das Unternehmen immer wieder an, für eine dauerhaft stabile Abfuhr der Glascontainer zu sorgen.
Welche Lösungen sieht das Abfuhrunternehmen vor?
Was können die Bürgerinnen und Bürger selbst tun, um die Abfuhr zu unterstützen?
Der Abfallwirtschaftsbetrieb bittet Rücksicht auf die Situation zu nehmen und kein Altglas sowie sonstige Abfälle auf oder um die Container herum abzustellen. Dabei handelt es sich nicht nur um eine Ordnungswidrigkeit, die belangt werden kann, sondern die Leerung wird zusätzlich erschwert. Dadurch kommt es zu weiteren Verzögerungen. Bei vollen Containern muss das Altglas wieder mitgenommen werden. Bürgerinnen und Bürger haben dann die Möglichkeit den Glascontainer zu einem anderen Zeitpunkt erneut aufzusuchen oder einen anderen Container anzufahren.
Reklamationen sind unter der gebührenfreien Servicenummer 0800 188 99 66 bei PreZero Service möglich.
Fragen zur Bioabfallsammlung
Was ist Bioabfall?
Bioabfall ist organischer Abfall tierischer oder pflanzlicher Herkunft, der in einem privaten Haushalt anfällt. Bioabfälle können von Mikroorganismen, bodenlebenden Lebewesen oder Enzymen abgebaut werden. In speziellen Vergärungsanlagen können so die Bioabfälle wie Apfelbutzen, Kaffeesatz oder die Eierschalen zu Kompostdünger und hochwertigem Biogas verarbeitet werden, das in Strom und Wärme umgewandelt wird.
Als Bioabfall wird Folgendes gesammelt:
- Speisereste, gekocht und roh, auch Knochen (eingewickelt in Zeitungspapier oder Küchenpapier)
- alte Lebensmittel (ohne Verpackung)
- Obst-/ Gemüsereste, Schalen, auch von Zitrusfrüchten
- Brotreste, Backwaren, sonstige Mehlprodukte
- Milchprodukte
- Eier- und Nussschalen
- Kaffeesatz, -filter, Tee, Teebeutel
- Grün-/Strauchschnitt, Laub, Topf- und Balkonpflanzen, verwelkte Blumen
Wie funktioniert das Kombisystem?
Anders als in anderen Landkreisen, gibt es keine verpflichtende Biotonne. Bioabfälle sind getrennt vom Restmüll zu sammeln, aber: den Bürgerinnen und Bürgern stehen drei Möglichkeiten offen, wie sie ihren Bioabfall entsorgen und somit einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft und zum Umweltschutz leisten: Die komfortable Biotonne, das gebührenfreie Bringsystem oder die Kompostierung von Bioabfällen im eigenen Garten.
Wie entscheide ich mich richtig für eine der drei Möglichkeiten und wer kann sie nutzen?
Wenn Sie Eigentümerin oder Eigentümer sind, können Sie selbst entscheiden, welche der drei Möglichkeiten für Sie die richtige ist. Wenn Sie Mieterin oder Mieter sind, sprechen Sie sich bitte mit Ihrer Vermieterin bzw. Ihrem Vermieter oder Ihrer Hausverwaltung ab.
Teilnehmen kann grundsätzlich jeder Bürger und jede Bürgerin des Landkreises Karlsruhe. Wenn Sie sich noch nicht sicher sind, für welche Variante Sie sich entscheiden, finden Sie auf dieser Website hilfreiche Informationen.
Warum darf ich für meinen Bioabfall keine Plastikbeutel aus dem Handel verwenden?
Plastikbeutel haben in der Biotonne oder im Bringsystem nichts zu suchen, weil sie viele Jahre lang nicht verrotten und deshalb mit dem Kompostdünger in der Landwirtschaft oder im Garten landen.
Derzeit werden im Handel auch eine Vielzahl von kompostierbaren Kunststoffbeuteln angeboten. Aber nicht alle entsprechen den gesetzlichen Vorgaben und nicht alle verrotten bei der Behandlung in einer Bioabfallvergärungsanlage vollständig. Dies gilt auch für alle anderen kompostierbaren Produkte. Sie stören deshalb bei der Verwertung der Bioabfälle. Wenn Sie eine Biotonne nutzen, brauchen Sie für die Sammlung von Bioabfällen nicht unbedingt Biobeutel. Bitte nutzen Sie bei Bedarf für die Biotonne ausschließlich Papierbeutel oder zertifizierte kompostierbare Biobeutel aus dem Handel. Diese Biobeutel wurden im Vorfeld getestet und mit den Verwertungsanlagen abgestimmt.
Welche kompostierbaren Beutel aus dem Handel darf man verwenden?
Bioabfall darf auch in biologisch abbaubaren Kunststoff-Sammelbeuteln gesammelt werden, sofern diese als kompostierbar zertifiziert sind nach den Vorgaben der Bioabfallverordnung (BioAbfV). Zugelassene Beutel müssen nach DIN EN 13432 zertifiziert sein UND ein Zusatzzertifikat erfüllen.
Andere kompostierbare Kunststoffbeutel ohne diese flächendeckende Bedruckung, die auf dem Markt angeboten werden, sind nicht zugelassen. Denn nicht alle entsprechen den gesetzlichen Vorgaben der Bioabfallverordnung und der Zusatzzertifizierung und haben deshalb nicht das benötigte Abbauverhalten.
Im Übrigen eigenen sich auch andere als kompostierbar verkaufte Artikel, wie z. B. Kaffeekapseln, Einweggeschirr oder Verpackungen nicht für die biologische Verwertung und sind somit nicht für die Biosammlung zugelassen.
Papierbeutel sind ausnahmslos zugelassen.
Darf ich die zertifizierten Kunststoff-Biobeutel aus dem Handel auch für die Biotonne benutzen?
Die Biobeutel sind für Nutzerinnen und Nutzer des Bringsystems praktisch, weil sie zur Zwischenlagerung und zum Transport der Bioabfälle aus hygienischen Gründen erforderlich sind.
Für die Sammlung von Bioabfällen in der Biotonne ist die Verwendung von Biobeuteln nicht notwendig.
Die beste Art der Sammlung ist es, den Bioabfall lose oder in Zeitungspapier oder Küchenkrepp eingeschlagen in die Biotonne zu geben. Dabei sollte man darauf achten, dass keine Flüssigkeiten in die Tonne geschüttet und nasse Bioabfälle abtropfen und in Altpapier eingewickelt werden. Bitte kein Hochglanzpapier verwenden.
Möchten Sie dennoch Papier- oder kompostierbare Kunststoff-Biobeutel aus dem Handel nutzen, achten Sie bitte darauf, dass die Kunststoff-Biobeutel zuglassen und zertifiziert, sind. Alles zur Zertifizierung finden Sie hier.
Papierbeutel sind ausnahmslos zugelassen.
Die im Handel ebenfalls erhältlichen nicht zertifizierten Bio-Kunststoffbeutel dürfen dagegen nicht verwendet werden: Derzeit werden eine Vielzahl unterschiedlicher Bio-Kunststoffbeutel angeboten, bei denen oft nicht gewährleistet ist, dass sie sich bei der Kompostierung der Bioabfälle vollständig abbauen. Sind solche Kunststoffbeutel enthalten, dürfen die Verwertungsanlagen die Bioabfälle nicht annehmen, so dass sie teuer verbrannt werden müssen und für das Recycling verloren gehen.
Wichtig ist es, die Biotonne regelmäßig zur Leerung bereitzustellen, auch wenn sie nicht voll ist. Damit die Biotonne sauber bleibt, muss sie regelmäßig mit heißem Wasser ausgewaschen werden. Man kann auch eine professionelle Reinigung kostenpflichtig bestellen. Zur Sammlung in der Küche eignet sich ein kleineres Vorsortiergefäß mit Deckel, das man im Handel erwerben kann. Auch eine Schüssel, ein Korb oder ein beliebiges Gefäß für die Küche sind geeignet. Wenn das Vorsortiergefäß am Boden mit etwas Altpapier ausgekleidet wird, vereinfacht dies die vollständige Leerung. Man leert es am besten täglich in die Biotonne. Für die Sammlung in der Küche können auch Biobeutel aus Papier verwendet werden, die man im Handel erwerben kann.
Der Abfallwirtschaftsbetrieb gibt nach Ausgabe des Lagerbestandes künftig für das Bringsystem keine Bioabfallbeutel mehr gebührenfrei aus.
Besteht die Möglichkeit, vom Bringsystem zur Biotonne zu wechseln und umgekehrt?
Sie können jederzeit eine Biotonne bestellen. Fristen sind hierbei keine zu beachten. Sie können dazu ganz einfach eine E-Mail an unseren Kundenservice schicken oder das Formular "Änderung des Behälterbestandes für private Haushalte" nutzen. Das Formular finden Sie auf unserer Website unter "Jetzt wechseln" oder über den folgenden Link: Formular Systemwechsel. Bitte tragen Sie den Änderungswunsch ein und schicken das ausgefüllte Formular im Anschluss per Post oder eingescannt als Mail an uns zurück. Nachdem Ihre Änderung von uns bearbeitet wurde, erhalten Sie eine Rückmeldung, die Biotonne geliefert wird.
Hinweis: Wenn sie eine Biotonne bestellen, haben sie die Möglichkeit gleichzeitig einen Tausch in kleinere Restabfallbehälter oder den Abzug von überzähligen Restabfallbehältern ohne eine Gebühr durchführen zu lassen. Wenn sie das Restabfallvolumen vergrößern oder ihren Restabfallbehälter zu einem späteren Zeitpunkt verkleinern fällt eine einmalige Tauschgebühr von 18,40 € an.
Kann ich gleichzeitig zum Kompostieren auch die Biotonne oder das Bringsystem nutzen?
Ja, Sie können zusätzlich zur Kompostierung im eigenen Garten das Bringsystem oder auch die Biotonne nutzen, das ist sogar geboten. Gerade für Fisch- oder Fleischreste, aber auch für gekochte Speisereste empfehlen wir dringend, zusätzlich das Bringsystem zu nutzen, da diese Reste unerwünschte Tiere anlocken und rasch zu unangenehmen Gerüchen führen können.
Der Deckel des Transporteimers lässt sich nur schwer öffnen. Darf ich beim Bringsystem auch einen anderen Behälter für den Transport der Bioabfälle nutzen?
Der Deckel lässt sich öffnen, in dem man die Lasche unter dem Deckel anhebt. Dadurch löst er sich ein Stück und Sie können ihn mit einem Griff unter den Deckelrand hochziehen. Nachdem der Deckel öfter geöffnet und geschlossen wurde, wird die Öffnungshilfe an der Seite des Deckels flexibler und das Öffnen des Behälters wird deutlich einfacher.
Selbstverständlich kann aber auch ein eigener Transportbehälter verwendet werden, sofern er sauber ist.
Wie entsorge ich nasse Bioabfälle?
Flüssigkeiten gehören nicht in den Abfall, sondern ins Abwasser. Ins Abwasser dürfen aber keine festen Abfälle gegeben werden, weil Leitungen verstopfen und unerwünschte Tiere angelockt werden. Deshalb muss man Flüssiges und Festes vor der Entsorgung trennen. Falls erforderlich einfach durch ein Sieb schütten. Feste Bioabfälle dürfen dann in die Biotonne oder in das Bringsystem gegeben werden. Nasse Bioabfälle in Altpapier oder Küchenpapier einwickeln, bevor sie entsorgt werden.
Dürfen Taschentücher in den Bioabfall?
Dürfen Knochen über den Bioabfall entsorgt werden?
Wie entsorge ich Speiseöle und Frittierfett (aus der Fritteuse) am besten?
Grundsätzlich handelt es sich bei gebrauchtem Frittierfett um einen biologischen Lebensmittelrest, was für die Entsorgung über den Biomüll spricht. Ausgehärtetes Frittierfett könnte problemlos über die Biotonne entsorgt werden.
Da aber Frittierfett, insbesondere im Sommer, im Bioabfall wieder flüssig wird, raten wir von der Entsorgung über den Bioabfall dringend ab. Dies hat vor allem hygienische Gründe. Unsere Empfehlung lautet daher, Frittierfett besser in verschlossenen Behältern (bspw. einer Plastiktüte) über den Restmüll zu entsorgen (dies gilt aber nur für haushaltsübliche Mengen, nicht für die Gastronomie).
Wie vermeide ich das Festfrieren von Abfällen in der Biotonne im Winter?
Damit der Bioabfall nicht in der Tonne festfriert, sollten Sie nasse Abfälle wie Kaffeefilter, Teebeutel oder feuchte Obstreste zunächst gut abtropfen lassen und anschließend in Zeitungspapier (kein Hochglanzpapier) oder Küchenkrepp einwickeln. Wer keine Zeitungen zu Hause hat, kann die Bioabfälle auch in kompostierbaren Papiertüten sammeln. Legen Sie die Biotonne zudem mit Zeitungspapier, Eierkartons oder Strauchschnitt am Boden aus, das hilft ebenfalls gegen das Festfrieren des Biomülls.
Außerdem sollte Sie darauf achten, die Tonne nicht komplett zu füllen und die Abfälle herunterzupressen.
Legen Sie lockere Schichten von Laub, Ästen oder Tannengrün (ohne Störstoffe wie Drähte) zwischen die einzelnen Schichten. Wer einen Balkon oder Garten besitzt, kann den Biomüll, bevor er in die Tonne gegeben wird für zirka eine Stunde nach draußen stellen. Abgekühlter oder angefrorener Bioabfall friert in der Tonne weniger fest, da es zu keiner Verdunstung mehr kommen kann. Des Weiteren sollte die Tonne an einem frostsicheren, windgeschützten Ort, zum Beispiel dicht an der Hauswand oder in der Garage, stehen. Bitte achten Sie jedoch darauf, die Tonne kurz vor der Leerung, jedoch spätestens um 6 Uhr, an der Straße für die Abfuhr bereitzustellen.
Ich habe Maden in der Biotonne, was kann ich dagegen tun?
Maden in der Biotonne sind vor allem im Sommer ein Problem. Trotz ihres unschönen Anblicks sind sie völlig unbedenklich für die Gesundheit und können keinen Schaden anrichten.
Bei den unliebsamen Tierchen handelt es sich um Larven von Fliegen, die warme und feuchte Orte bevorzugen. Stellen Sie Ihre Biotonne daher an einen kühlen und schattigen Platz.
Wenn Sie keinen zu großen Ekel vor den lebenden Maden haben, können Sie die unerwünschten Gäste am einfachsten mit der nächsten Biotonnenleerung loswerden. Mit einer dünnen Schicht Erde (3-5 Zentimeter) können die Larven daran gehindert werden bis an den Tonnenrand vorzudringen.
Dauert es bis zur nächsten Leerung noch zu lange, können Sie mit einem sogenannten Biotonnen-Pulver die Flüssigkeit in der Biotonne binden. Da Maden überwiegend aus Wasser bestehen, entziehen Sie ihnen dadurch die Lebensgrundlage, wodurch sie vertrocknen. Die Produkte sind im Handel erhältlich, beispielsweise in Baumärkten, Garten-Centern oder über unseren Entsorgungsdienstleister.
Auch ein Mix aus Wasser, Essigessenz und Salz kann Abhilfe schaffen. Dazu mischt man Wasser und Essigessenz und besprüht die Maden damit. Anschließend wird das Salz darüber gestreut, um die Wirkung zu verstärken.
Der wichtigste Tipp gegen Madenbefall: Spülen Sie den Behälter nach jeder Leerung und insbesondere nach einem Madenbefall gründlich aus, um auch hängengebliebene Larven und Eier zu entfernen. Kleine Larven oder die Eier bleiben oft am Tonnenrand haften.
Welche Produkte kann ich gegen Maden in der Biotonne verwenden?
Für Biotonnennutzerinnen und -nutzer kann ein Filterdeckel Abhilfe gegen eine mögliche Geruchsbildung schaffen. Laut Herstellerangaben sorgen Mikroorganismen im Filterdeckel dafür, Geruchsstoffe abzubauen. Dadurch werden Fliegen daran gehindert, ihre Larveneier abzulegen aus denen Maden schlüpfen.
Eine weitere Möglichkeit Maden fernzuhalten ist ein Biotonnen-Abdecknetz. Die Haube zur Abdeckung aus engmaschigem Netzmaterial wird über den geschlossenen Behälter gestülpt. Durch den elastischen Rand schließt sie sich eng um die Behälterwände und verhindert das Eindringen von Insekten und bietet so Schutz vor Fliegen, die ihre Eier gerne auf Lebensmittelresten ablegen. Um die volle Wirksamkeit des Abdecknetzes zu erreichen, empfiehlt der Hersteller dieses vor dem ersten Einsatz nur auf einer entleerten und gereinigten bzw. sich frei von Maden und Fliegen befindlichen Biotonne zu verwenden.
Sollte die oben genannten Maßnahmen nicht ausreichend genug sein, können Sie mit einem sogenannten Biotonnen-Pulver die Flüssigkeit in der Biotonne binden. Ohne Feuchtigkeit ist die Entwicklung der Maden stark gehemmt, da diese zu großen Teilen aus Wasser bestehen. Man erhält diese Produkte im Handel oder bei dem mit der Bioabfallsammlung beauftragten Entsorgungsunternehmen.
Wichtiger Hinweis: Verwenden Sie niemals chemische Produkte bei der Madenbekämpfung. Viele dieser Mittel sind eine potenzielle Gefahr für Mensch und Tier. Über die Biotonne landen sie in unserer Komposterde und damit auf den Feldern der Bauern.
Aber auch nicht jedes biologisch abbaubare Produkt ist gut für unsere Umwelt. Sie sollten daher grundsätzlich keine Produkte verwenden, die mit Gefahrensymbolen gekennzeichnet sind. Hierzu zählt beispielsweise auch Branntkalk. Bei Branntkalk handelt es sich um einen Gefahrenstoff. Bei Kontakt mit Wasser setzt eine intensive, ätzende Reaktion ein, in deren Folge Kleinstlebewesen und Pflanzen regelrecht verbrennen. Der Stoff hilft gegen Maden, zerstört dabei aber auch Mikroorganismen, die der Bioabfall für die Zersetzung dringend benötigt. Daher darf Brandkalk im Landkreis Karlsruhe nicht zur Schädlingsbekämpfung in der Biotonne verwendet werden.
Der Bioabfall in der Küche lockt Fliegen an, was kann ich dagegen unternehmen?
Beim Sammeln der Bioabfälle in der Küche ist es besonders wichtig, etwas gegen Feuchtigkeit im Behälter zu tun, denn in Kombination mit den höheren Temperaturen im Sommer können dadurch schneller unangenehme Gerüche entstehen, die Fliegen anlocken. Wickeln Sie feuchte Bioabfälle daher in Küchen- und Zeitungspapier ein, bevor es in den Vorsortierer kommt. Bitte nutzen Sie dabei kein Hochglanzpapier. Achten Sie außerdem darauf, ein Gefäß mit Deckel zu verwenden, sodass Sie den Bioabfall geschlossenen sammeln und Fliegen ihre Eier nicht ablegen können.
Wichtig ist insbesondere, das Sammelgefäße regelmäßig zu entleeren. Nach jedem Umfüllen der Bioabfälle in den Transportbehälter oder die Biotonne sollten Sie das Vorsortiergefäß gründlich mit Wasser reinigen. Sobald es trocken ist, kann der nächste Bioabfall hineingegeben werden.
Unser Tipp: Sofern es die Größe und das Material zulassen, kann man das Vorsortiergefäß auch in der Spülmaschine reinigen. Stellen sie zudem einen Raumduft in der Nähe des Bioabfalls auf. Fliegen mögen das gar nicht.
Es schwirren viele Fliegen um die Biotonne/den Transportbehälter, was kann ich dagegen unternehmen?
Fliegen fühlen sich bei höheren Temperaturen und Licht besonders wohl. Stellen Sie die Biotonne oder den Behälter Ihres Bringsystems daher an einen möglichst kühlen und schattigen Ort. Der Deckel des Behälters sollte im Sommer stets geschlossen bleiben. Auch durch gering geöffnete Deckel gelangen Fliegen in das Gefäß. Das Öffnen des Deckels sollte deshalb nur bei Zugabe von Bioabfällen erfolgen.
Fliegen werden außerdem von Gerüchen angelockt. Da Fliegen den Duft von Lavendel und Essig meiden, empfiehlt es sich, den Deckelrand der Biotonne mit Essigessenz abzuwischen und abgeschnittenen Lavendel in die Tonne zu geben.
Für Biotonnennutzerinnen und -nutzer kann neben den genannten Hausmitteln zudem ein Filterdeckel Abhilfe gegen eine mögliche Geruchsbildung schaffen. Laut Herstellerangaben sorgen Mikroorganismen im Filterdeckel dafür, Geruchsstoffe abzubauen.
Eine weitere Lösung gegen Gerüche ist ein Biotonnendeo. Die enthaltenen Mikroorganismen binden unangenehme Gerüche. Wird das Biotonnendeo regelmäßig angewendet, soll es erneuter Geruchsbildung vorbeugen und mit seinem Duft Insekten fernhalten. Man bekommt diese Produkte im Handel oder bei unserem Entsorgungsdienstleister.
Wie reinige ich meine Biotonne oder meinen Transportbehälter?
Insbesondere im Sommer empfiehlt es sich, die Biotonne bzw. den Transportbehälter nach jeder Leerung zu reinigen. Das funktioniert schnell und einfach mit einem Gartenschlauch, aber auch mit einem Eimer voll Wasser oder einer Gießkanne kann man die Behälter ausspülen. Mischen Sie warmes Wasser zur Reinigung unter, um gleichzeitig Bakterien und Schimmelpilzsporen zu beseitigen.
Wenn Sie die Tonne regelmäßig reinigen, genügt oft schon das Spülen mit Wasser. Ab und an sollte auch ein Reinigungsmittel verwendet werden. Hierbei sollten Sie darauf achten, dass das Spülwasser über die Kanalisation abgegossen wird und Sie ausschließlich umweltverträgliche Reiniger nutzen, die das Grundwasser nicht belasten.
Wer eine Biotonne besitzt und keine Zeit für die Reinigung findet, kann jederzeit eine einzelne oder die regelmäßige Reinigung der Biotonne über den Entsorgungsdienstleister kostenpflichtig hinzubuchen. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserem Blogbeitrag Für die hygienische Biotonne: Die professionelle Reinigung vor Ort.
Stellen Sie die Tonne bzw. den Transportbehälter nach der Reinigung unbedingt mit offenem Deckel zum Trocknen und Entfeuchten in die Sonne. Legen Sie die den Behälter anschließend mit einer Lage zerknülltem Altpapier aus, bevor Sie ihn erneut mit Bioabfällen befüllen.
Was kann ich gegen die unangenehmen Gerüche in meiner Biotonne unternehmen?
Im Sommer können durch die höheren Temperaturen in Kombination mit der Feuchtigkeit der Bioabfälle schneller unangenehme Gerüche an der Biotonne entstehen. Deshalb ist es besonders wichtig die Feuchtigkeit möglichst niedrig zu halten. Um diese zu binden, hilft es, die feuchten Bioabfälle mit Zeitungspapier (kein Hochglanz) oder Küchenkrepp einzuwickeln, bevor sie in die Biotonne gegeben werden. Außerdem kann die Biotonne oder der Behälter des Bringsystems auch damit ausgelegt werden, um Flüssigkeit aufzusaugen.
Da Wärme die Zersetzung und damit die Geruchsbildung begünstigt, sollte die Temperatur rund um die Abfallbehälter so niedrig wie möglich sein. Deshalb eignen sich als Standplätze für Bioabfallbehälter insbesondere kühle, schattige Orte.
Außerdem empfiehlt es sich, die Biotonne in den Sommermonaten zu jedem Leerungstermin bereitzustellen. Da 26 Leerungen pro Jahr inbegriffen sind, entstehen dadurch auch keine Zusatzkosten. Nutzerinnen und Nutzer des Bringsystems sollten ihre Bioabfälle in dieser Zeit häufiger zu den Bioabfallsammelstellen transportieren.
Achten Sie außerdem darauf, die Biotonne oder den Transportbehälter regelmäßig mit heißem Wasser auszuspülen. Wer eine Biotonne besitzt und keine Zeit für die Reinigung findet, kann jederzeit eine einzelne oder die regelmäßige Reinigung der Biotonne über den Entsorgungsdienstleister kostenpflichtig hinzubuchen. Nach der Reinigung sollte die Tonne unbedingt trocken sein, bevor die nächsten Bioabfälle eingeworfen werden.
Für Biotonnennutzerinnen und -nutzer kann zudem ein Filterdeckel Abhilfe gegen eine mögliche Geruchsbildung schaffen. Laut Herstellerangaben sorgen Mikroorganismen im Filterdeckel dafür, Geruchsstoffe abzubauen.
Gegen unangenehme Gerüche hilft außerdem ein sogenanntes Biotonnendeo. Der Duft des Deos mindert den unangenehmen Geruch und beugt bei regelmäßiger Anwendung erneuter Geruchsbildung vor. Man erhält diese Produkte im Handel oder bei dem mit der Bioabfallsammlung beauftragten Entsorgungsunternehmen.
Was kann ich gegen die unangenehmen Gerüche an der Biotonne meiner Nachbarn unternehmen?
Da die Biotonne auf dem Grundstück der Nachbarn steht, kann sich der Abfallwirtschaftsbetrieb aus privatrechtlicher Sicht nicht einmischen. Zur Entfernung der der unangenehmen Gerüche können wir Ihnen daher nur empfehlen, offen auf Ihre Nachbarn oder die zuständige Hausverwaltung zuzugehen und ein ernsthaftes Gespräch zu führen. Nennen Sie Möglichkeiten, wie man den Geruch eindämmen kann und verweisen Sie dabei gerne auf Nützliche Tipps für die getrennte Bioabfallsammlung.
Wie kann ich die Bildung von Feuchtigkeit in meiner Biotonne verhindern?
Besonders von feuchten Bioabfällen gehen häufig Gerüche aus. Deshalb sollte darauf geachtete werden, die Biotonnen bzw. den Transportbehälter im Sommer möglichst trocken zu halten. Wählen Sie als Standplätze für Bioabfallbehälter daher insbesondere kühle, schattige Orte. Durch höhere Temperaturen schreitet die Zersetzung schneller voran und es entsteht mehr Feuchtigkeit.
Außerdem kann es sinnvoll sein, die Abfallbehälter nach der Leerung mit einer Lage geknülltem Zeitungspapier auszukleiden. Verwenden Sie bitte kein Hochglanzpapier. Tageszeitungen sind gut geeignet, um Feuchtigkeit aufzusaugen. Wickeln Sie Ihre Bioabfälle zudem in Papier ein, bevor Sie sie in den Behälter geben.
Trockener Rasen- oder Strauchschnitt können in geringen Mengen in der Biotonne ebenfalls Abhilfe schaffen. Jedoch sollte die Biotonne nicht für die grundsätzliche Entsorgung von Grünschnitt genutzt werden. Achten Sie darauf, das Gras vollständig trocknen zu lassen und den Strauchschnitt vor der Entsorgung über den Bioabfall aufzulockern.
Sollte die oben genannten Maßnahmen nicht ausreichend genug sein, können Sie mit einem sogenannten Biotonnen-Pulver die Flüssigkeit in der Biotonne binden. Man erhält diese Produkte im Handel oder bei dem mit der Bioabfallsammlung beauftragten Entsorgungsunternehmen.
Macht mich die Biotonne im Sommer krank?
Der Geruch der Bioabfälle und der Anblick unliebsamer Insekten stellen lediglich ein ästhetisches Problem dar. Krankheiten werden dadurch nicht übertragen. Dennoch ist der Bioabfall ein Nährboden für alle möglichen Keime, die letztlich notwendig für die gewünschten Vergärungsprozesse sind. Halten Sie die Tonne daher möglichst geschlossen und greifen nicht unnötig hinein, so gelangen die Keime nicht in die Wohnung. Auch wenn der Bioabfall keine Gefahr für die Gesundheit darstellt, achten Sie darauf, sich nach dem Hantieren damit immer gründlich die Hände zu waschen.
Meine Biotonne reicht nicht aus. Kann ich einen größeren Behälter bestellen?
Sie können jederzeit eine Änderung Ihres Behälterbestandes vornehmen. Füllen Sie dazu bitte das Formular "Änderung des Behälterbestandes für private Haushalte" aus und senden es uns per Post zu. Das Formular finden Sie auf dieser Webseite unter Downloads. Bitte Formular per Mail (als Anhang) versenden an kundenservice@awb.landratsamt-karlsruhe.de
Wie reinige ich die Biotonne im Winter?
Die Biotonne kann auch im Winter wie gewohnt gereinigt werden. Generell empfehlen wir, den Abfallbehälter regelmäßig mit heißem Wasser abzuspülen, um Schimmelpilzsporen und Keime so weit wie möglich zu entfernen. Die Temperaturen sollten zum Zeitpunkt der Reinigung allerdings nicht unter dem Gefrierpunkt liegen. Achten Sie außerdem darauf, dass die Tonne vollständig getrocknet ist, bevor Sie Ihre Abfälle hineinwerfen.
Wo platziere ich meine Biotonne im Winter?
Wie taue ich festgefrorenen Abfall in der Biotonne auf?
Stellen Sie die Biotonne zum Auftauen an einen warmen Ort wie zum Beispiel die Garage oder Hauswand. Im Anschluss können Sie vorsichtig mit einem Spaten seitlich an den Innenwänden der Tonne herunterfahren. Seien Sie dabei vorsichtig, da das Plastik der Tonne durch die Kälte spröde wird und dann schneller beschädigt werden kann. Auf keinen Fall sollten Sie jedoch versuchen, den festgefrorenen Abfall mit heißem Wasser aufzutauen. Das Wasser kühlt sehr schnell ab und die Abfälle frieren noch hartnäckiger fest.
Wird meine Tonne auch geleert, wenn der Abfall festgefroren ist?
Festgefrorene Abfälle machen es den Müllwerkerinnen und Müllwerkern nahezu unmöglich, die Tonne vollständig zu leeren. Wenn bei Frost Reste im Gefäß bleiben haben Sie keinen Anspruch auf eine nachträgliche Leerung. So kann es im schlimmsten Fall dazu kommen, dass die vollständige Leerung erst beim nächsten Abholtermin erfolgt.
Wenn die Tonne aufgrund von festgefrorenen Abfällen nicht geleert werden konnte, sollten Sie zuerst die Tonne von Frost befreien.
Wird die Tonne zu voll, haben Sie die Möglichkeit ihre Bioabfälle zur Sammelstelle zu bringen. Die Öffnungszeiten finden Sie auf dem aktuellen Abfuhrkalender oder in der Abfall App KA.
Wie funktioniert das Kombisystem für die Bioabfälle?
Bioabfälle sind getrennt vom Restmüll zu sammeln. Entgegen anderer Landkreise bietet der Landkreis Karlsruhe aber nicht nur die Biotonne zur getrennten Sammlung von Bioabfällen an. Den Bürgerinnen und Bürgern stehen drei Möglichkeiten offen, wie sie ihren Bioabfall entsorgen und somit einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft und zum Umweltschutz leisten: Die komfortable Biotonne, das gebührenfreie Bringsystem oder die Kompostierung von Bioabfällen im eigenen Garten.
Wie entsorgt man seine Gartenabfälle?
Garten- und Grünabfälle können bei den Grünabfallsammelplätzen in Ihrer Stadt oder Gemeinde entsorgt werden. Die entsprechen häufig den Sammelstellen für Bioabfälle aus der Küche. Informationen wie z. B. Öffnungszeiten finden Sie im Abfuhrkalender oder über die Abfall App KA. Geringe Mengen können auch über die Biotonne entsorgt werden.
Ich habe keinen Platz für die Biotonne. Was nun?
Wenn Sie keinen Platz für eine Biotonne auf Ihrem Grundstück finden, prüfen Sie, ob Sie gemeinsam mit Ihrem Nachbarn einen Behälter nutzen können. Sie müssen sich lediglich darauf einigen, wer den Behälter bestellt und die Gebühren bezahlt. Dies geht aber nur für alle Abfallbehälter.
Ist dies nicht möglich, können Sie Bioabfälle mit dem gebührenfreien Bringsystem sammeln.
Wie oft wird die Biotonne geleert?
Wann wird die Biotonne geleert?
Darf ich meine Bioabfälle weiterhin auf meinem Grundstück verwerten (Kompostierung)?
Die Kompostierung der Bioabfälle im eigenen Garten wird künftig weiter möglich sein. Bestimmte Bioabfälle, wie zum Beispiel Fleisch- oder Fischreste, eignen sich nicht für den Komposthaufen, da sie zum Faulen neigen und Ungeziefer in Form von Ratten anziehen. Diese Abfälle dürfen aber über die Bioabfallsammlung entsorgt werden. Somit ist die Biotonne oder das Bringsystem eine sinnvolle Ergänzung für die Kompostierung im eigenen Garten.
Bitte beachten Sie, dass unsere biologisch abbaubaren Biobeutel für die Kompostierung im Garten nicht geeignet sind.
Kann ich Garten- und Grünabfälle weiterhin auf den Grünsammelplatz abgeben?
Wo werden die Grünabfälle im Landkreis Karlsruhe verwertet?
Wohin kann ich meinen Bioabfall mit den Transportbehältern bringen?
Die daheim gesammelten Bioabfälle können auf jedem Grünabfallsammelplatz des Landkreises zu den Annahme- und Öffnungszeiten entsorgt werden. Die Beutel mit den Küchenabfällen werden dort selbstständig von den Bürgerinnen und Bürgern in bereitgestellte Biotonnen eingeworfen.
Weitere Informationen zum Bringsystem und eine Auflistung aller Grünabfallsammelplätze nach Wohnort finden Sie
Wo kann ich mich für das gebührenfreie Bringsystem anmelden?
Als Nutzende des Bringsystems erhalten Sie Transportbehälter und Biobeutel gebührenfrei auf den Sammelstellen. Sie erhalten das sogenannte Starter-Set, bestehend aus einem Transportbehälter und einigen Biobeuteln, direkt vor Ort. Sprechen Sie hierfür das Personal an.
Wenn Sie Mieter oder Wohnungseigentümer sind, dann sprechen Sie sich im Vorfeld mit dem Hauseigentümer oder der Hausverwaltung ab.
Wie funktioniert das Bringsystem?
Nutzerinnen und Nutzer des Bringsystems sammeln Bioabfall zu Hause in speziellen Beuteln aus Papier oder kompostierbaren Biobeuteln. In dicht verschließbaren Transportbehältern werden diese Säcke bis zum nächsten Besuch eines Grünabfallsammelplatzes aufbewahrt. Über die Transportbehälter erfolgt letztendlich der Transport des Bioabfalls zur Sammelstelle. Hier werden die in den Biobeuteln gesammelten Küchenabfälle in bereitgestellte Biotonnen eingeworfen. Wir empfehlen den Transportbehälter an einem möglichst kühlen Ort zu lagern und die Bioabfälle ein bis zwei Mal pro Woche zur Sammelstelle zu bringen.
Durch die Annahme auf den Grünabfallsammelplätzen in allen Städten und Gemeinden im Landkreis während der bestehenden Öffnungszeiten wird eine gebührenfreie Möglichkeit geschaffen, häusliche Bioabfälle außerhalb des eigenen Gartens zu entsorgen.
Die Nutzung des gebührenfreien Bringsystems steht auch Besitzern einer Biotonne für temporäre Mehrmengen oder Haushalten, die ihre Bioabfälle selber kompostieren, zum Beispiel für gekochte Küchenabfälle, zur Verfügung.
Was kostet die Bioabfallsammlung und kann ich damit sparen?
Sie möchten Ihre individuellen Abfallgebühren berechnen lassen? Kein Problem, nutzen Sie bequem unseren Online-Gebührenrechner, um Ihre Abfallgebühren zu berechnen. Oder Sie schauen in die untenstehende Gebührentabelle, um die Kosten für die verschiedenen Größen von 80, 120 und 240 L zu erfahren. Die Nutzung des Bringsystems ist gebührenfrei.
Was passiert mit dem Bioabfall?
Bioabfall ist ein wertvoller Rohstoff und wird zu Biokompost und Bioenergie
Aus Bioabfällen wird in sogenannten Vergärungsanlagen Bioenergie, die in Strom und Wärme umgewandelt werden kann. Der Strom stammt damit direkt aus Ihrer Bioabfallsammlung und kann in Haushalten sowie als Treibstoff für E-Fahrzeuge verwendet werden.
Zudem wird aus Bioabfällen wertvoller Kompost hergestellt, der in der Landwirtschaft und in Gärten zum Einsatz kommt. Der Biokompost stabilisiert und verbessert den Humusgehalt unserer landwirtschaftlichen Böden. Kompost hilft, die Verwendung von Kunstdünger zu ersetzen und wirkt durch seine Nährstoffe positiv auf Pflanzen und Umwelt.
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